Härten von Werkzeugrohlingen

Unter Härten versteht man eine Wärmebehandlung des Stahls, bei der durch Erwärmen auf Austenitisierungstemperatur mit anschließender sehr rascher Abkühlung, die Gefügeform Martensit (Härtegefüge) entsteht.

In der Regel schließt sich nach dem Härten eine weitere Wärmebehandlung an, das Anlassen oder Vergüten.

Anlassen von Werkzeugen

Nach dem Abschrecken und völligem Erkalten des Werkstücks erfolgt das Anlassen, welches sich unmittelbar dem Härten anschließt.

Mit dem Anlassen soll die Härte eines gehärteten Bauteils so weit verringert werden, um die geforderten Zähigkeitswerte zu erreichen.

 
  • Flammhärten

    Spitzen Betonhaken - kalt    
  • Flammhärten

    Spitzen Betonhaken - warm    
  • Induktivhärten - Schritt I

    Erwärmen der Oberfläche auf Härtetemperatur    
  • Induktivhärten - Schritt IIa

    Abschrecken durch eine Brause mit Wasser, Öl- oder Polymerlösung    
  • Induktivhärten - Schritt IIb

    Abschrecken durch eine Brause mit Wasser, Öl- oder Polymerlösung    
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